Demant schließt traditionsreichen audifon-Standort trotz voller Auftragsbücher
Der deutsche Hörgerätehersteller audifon, der 2004 in die KIND-Gruppe integriert wurde, gehört mittlerweile wie diese zum dänischen Demant-Konzern. Nun steht der traditionsreiche Produktionsstandort im thüringischen Kölleda vor dem Aus: Der Mutterkonzern Demant wird das Werk zum 31. Oktober 2026 komplett schließen. Von dieser Maßnahme sind rund 130 Beschäftigte betroffen, die allesamt ihren Arbeitsplatz verlieren werden. […]
audifons Produktionsstandort im thüringischen Kölleda am 31. Oktober schließen.
Der deutsche Hörgerätehersteller audifon, der 2004 in die KIND-Gruppe integriert wurde, gehört mittlerweile wie diese zum dänischen Demant-Konzern. Nun steht der traditionsreiche Produktionsstandort im thüringischen Kölleda vor dem Aus: Der Mutterkonzern Demant wird das Werk zum 31. Oktober 2026 komplett schließen. Von dieser Maßnahme sind rund 130 Beschäftigte betroffen, die allesamt ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Die Schließung sorgt für erhebliche Wellen und scharfe Kritik, da sie nicht auf mangelnden wirtschaftlichen Erfolg zurückzuführen sei und das Werk „ trotz einer hervorragenden Auftragslage" geopfert werden soll. Was sich für die dänische Demant-Gruppe also wie eine strategische Rationalisierung zur Effizienzsteigerung darstellt, bedeutet für die strukturschwache Region in Thüringen den bitteren Verlust eines etablierten Industriebetriebs.
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